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Betreutes Wohnen in Köln 

KaR Kölner ambulante Rehabilitation

Bewo, Betreutes Wohnen, Hilfen zum selbständigen Wohnen

 

Der Dienst

Als Anbieter für Betreutes Wohnen (Bewo) für psychisch kranke Menschen im Stadtgebiet Köln gemäß der Eingliederungshilfe nach §53 SGB XII sind wir ein durch den Landschaftsverband Rheinland (LVR) anerkannter Fachdienst. Seit 2005 bieten wir Betreutes Wohnen für akut und chronisch psychisch kranke Menschen im Stadtgebiet Köln an.

Bewo, Betreutes Wohnen, Hilfen zum selbständigen Wohnen

 

Das Konzept

Das Betreute Wohnen (Bewo) richtet sich an volljährige psychisch behinderte Menschen, die in einer eigenen Wohnung leben bzw. planen, in eine eigene Wohnung einzuziehen.

Der Umfang der notwendigen Hilfe für das Betreute Wohnen muss dabei den Anspruch auf Eingliederungshilfe nach SGB XII rechtfertigen.

Psychisch kranke Menschen sind erheblich von Isolation bedroht / betroffen – bedingt durch eigenes Verhalten, wie aktives Vermeiden von Kontakten oder Ausgrenzung durch die Gesellschaft. Sie können somit weniger auf Unterstützung von außen (Freundeskreis, Nachbarschaft, Arbeitskollegen) zurückgreifen.

Wir orientieren uns an einem mehrdimensionalen Krankheitsmodell, das von Wechselwirkungen biologischer, psychischer und sozialer Einflussfaktoren bei der Entstehung und dem Verlauf psychischer Störungen, sowie von einem komplexen, im Verlauf wechselnden Hilfebedarf seelisch erkrankter / behinderter Menschen ausgeht.

Psychisch kranke Menschen sind in der Regel von einer Vielzahl von Symptomen und Beeinträchtigungen betroffen:

  • Ängste
  • Wahnideen
  • Antriebsstörungen
  • depressive und/oder manische Symptomatik
  • Unsicherheiten
  • Beeinträchtigungen durch Medikamente.

 

Einige Betroffene versuchen als eigenen Lösungsversuch, ihre Symptome durch den Gebrauch von Suchtmitteln zu bekämpfen. Solange der Suchtmittelgebrauch nicht im Vordergrund steht und eine Entgiftungs- und Entwöhnungsbehandlung erfordert, kann auch diesen Menschen ein Hilfsangebot gemacht werden.

Durch die genannten Symptome und Einschränkungen kann eine psychische Erkrankung zu Einschränkungen in unterschiedlichen Lebensbereichen führen. Menschen können:

  • in ihrer psychischen und physischen Belastbarkeit beeinträchtigt sein
  • Schwierigkeiten bei der Sicherung des Lebensunterhaltes haben
  • wenig Kontakt zu ihrer Umwelt finden
  • evtl. keinem geregelten, förderlichen Tagesablauf nachgehen
  • bei der Körperhygiene und Haushaltsreinigung beeinträchtigt sein
  • keiner Beschäftigung mehr nachgehen evtl. keinen für sie hilfreichen Zugang zu ihrer Krankheit finden
  • Konflikte mit der Umwelt unzureichend bewältigen
  • im Kontakt zu Vermieter und Mitmietern beeinträchtigt sein
  • Probleme bei der Führung eines selbständigen Haushaltes haben
  • Schulden haben
  • nicht über eine Schul- oder Berufsausbildung verfügen.

 

KaR bietet mit dem Betreuten Wohnen die Bereitstellung einer kontinuierlichen Bezugsperson, die den Hilfeempfänger – entsprechend seiner individuellen Bedürfnisse – im Alltag unterstützt. Wir verstehen uns als „Entwicklungshelfer“. Die Klienten können dadurch im Rahmen ihrer Möglichkeiten weitgehend eigenständig handeln. Aktivitäten, sollte der Klient sie nicht eigenständig ausführen können, werden möglichst mit den Klienten umgesetzt.

Die Unterstützung setzt auf die Nutzung und den Ausbau noch vorhandener Ressourcen sowie die Reaktivierung von Fähigkeiten und Fertigkeiten. Wir verstehen die individuellen Zielsetzungen und ihre Realisierung als Prozess, der den individuellen Entwicklungen und Bedürfnissen laufend anzupassen ist. Unsere Betrachtungsweise gilt grundsätzlich nicht nur dem Klienten, sondern auch seinem sozialen Umfeld.

Die Hilfen, die im Betreuten Wohnen angeboten werden, sind im Hinblick auf Intensität und Umfang in 4 Stufen zu unterteilen.

  • Information und Beratung
  • Erschließung oder Erhaltung von Hilfen im Umfeld
  • Begleitende übende Unterstützung
  • Regelmäßiges intensives individuelles Angebot.

Unser Angebot des Betreuten Wohnen wird auf freiwilliger Basis angeboten. Grundlagen sind der vorliegende individuelle Hilfeplan und der Betreuungsvertrag. Im Falle des Nichtvorliegens wird der Hilfeplan möglichst oder weitgehend gemeinsam mit dem/der KlientIn unter Einbeziehung wichtiger Bezugspersonen und des behandelnden Facharztes erarbeitet. Die Antragstellung beim Kostenträger, dem Landschaftsverband Rheinland (LVR), wird unterstützt.

Grundsätzlich können Personen nicht aufgenommen werden,

  •  die jünger als 18 Jahre sind
  •  bei denen primär eine Suchterkrankung vorliegt.

 

Bewo, Betreutes Wohnen, Hilfen zum selbständigen Wohnen

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